The project "many pieces" started a while ago. I will be collecting and publishing past and current projects as well things, thaughts and ideas - my own and others found while doing research for my curatorial and artistic projects.
"SchplitZing" functions as a platform and a tool, it allows me to relate different fields of interest and shows a possible way of linked working.
This is a prototype of an idea developed in the Woods: http://enterthewoods.com/.
Welcome
Upstage
Installation, mixed-media, 2mx3m, 2007
In unseren Häusern lagern sich unterschiedliche Ebenen von Künstlichkeit übereinander, sie ergänzen sich zu einem eigenen Kosmos.
Kleider sind unser direkter Schutz vor äusseren Einflüssen, sie stehen an erster Stelle, noch vor den Mauern unseres Hauses. Sie halten uns warm, bedecken uns und helfen uns, die Rolle zu spielen, welche wir uns auf der Bühne (des Alltags) aussuchen.
Das Hineinschlüpfen in seine eigenen Kleider kann als eine Form der Heimkehr empfunden werden. Oder im Gegenteil, sie bestärken das Gefühl, in eine andere, fremde Haut zu schlüpfen.
Garderoben sind auch „Unorte“, sie funktionieren als Behältnis im engeren Sinn (sie bieten Stauraum für allerlei Objekte) und im Weiteren als Traumkiste für Assoziationen des Betrachters von aussen. Sie ist sehr privat, ein Ort voller Intimität, an welchem man, ausgenommen man gehört zum Ensemble, nichts zu suchen hat.
Der Raum wird definiert durch die Abwesenheit des von mir erfundenen Charakters. Als Requisiteurin entwerfe ich Objekte und Flächen, suche Kleinstteile und arrangiere alles in einer konstruierten Ordnung. Was zufällig wirkt, ist kalkuliert und überlässt den Betrachter seiner eigenen Fantasie und seinen Abgründen. (Ausschnitt Arbeitstext)
Fragment 1 von 8
mehrere identitäten
sich umziehen
in eine andere haut schlüpfen
sich verändern
jemand anderes sein
in der Garderobe
sich vorbereiten
den text lernen
eine letzte zigarette drehen
das Kostüm anziehen
sich einsingen, warm machen
sich einstimmen vor dem auftritt
auf den auftritt
den gang entlang gehen
das zeichen abwarten
auftreten
die lichter brennen hell
es ist warm
die luft vibriert
zurückkommen
auf sicheren boden
die kleidung abstreifen
sich abschminken nach dem auftritt
in seine eigenen kleider steigen
die schuhe ausziehen
die strümpfe ausziehen
die perücke ablegen
die blasen verarzten
eine zigarette drehen
die Blumen entdecken
sich erleichtert fühlen
traurig sein
verloren
sich auf sich besinnen
Nebulös
Installation, mixed-media, exhibition view, 2007
nebulös
den bogen überspannt
ein tunnel ohne ende
kein weg zurück
wuchtig und zweifelhaft
das herz, der entscheid
etwas grosses zurücklassen
fragil
im augenblick
nicht einnehmbar
vergiss-mein-nicht
die tür fällt ins schloss
staub fällt zurück
bleibt liegen
wie blüten, verwelkt
schlaffe hüllen
staubige falter
tod in kleinen schachteln
nicht zurücksehen
taube zungen
kalte schultern
nackte fesseln
nur schlafen wollen
und doch
den bogen überspannt
ein tunnel ohne ende
kein weg zurück
wuchtig und zweifelhaft
das herz, der entscheid
etwas grosses zurücklassen
fragil
im augenblick
nicht einnehmbar
vergiss-mein-nicht
die tür fällt ins schloss
staub fällt zurück
bleibt liegen
wie blüten, verwelkt
schlaffe hüllen
staubige falter
tod in kleinen schachteln
nicht zurücksehen
taube zungen
kalte schultern
nackte fesseln
nur schlafen wollen
und doch
Reconstruct
Photography, c-print, 70cmx30cm, 2009
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Zusammen ist man weniger allein. Oder doch einsam? Auch wenn die Dramen die sich täglich in unseren Häusern abspielen keine sichtbaren Spuren in den einzelnen Zimmern hinterlassen, bleiben sie in der Luft, der Atmosphäre hängen wie feine Spinnweben. Diese fotografische Serie ist ein Versuch, verlorene Erinnerungen zu rekonstruieren – ein Spiel ohne Aussicht auf Gewinn.
Die Zimmer sind bis auf einige wenige Möbelstücke leer, sie sind austauschbar. Die Bildtitel geben keinen Aufschluss über die ehemaligen Bewohner dieser Wohnung oder über deren Beziehung zueinander.
Die Zimmer sind bis auf einige wenige Möbelstücke leer, sie sind austauschbar. Die Bildtitel geben keinen Aufschluss über die ehemaligen Bewohner dieser Wohnung oder über deren Beziehung zueinander.
Dissipation - Verschwendung / research fragment 12
Installation & Performance, 2010
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Quellenangaben: Bild oben links: Sunday, Photography, c-print, 2010; Bild oben rechts: Emile's room, Photography, c-print, 2010;
Raumreiberei - eine Installation in drei Akten
Ausstellungsraum Klingental Basel, Januar 2010

Für den Ausstellungsraum Klingental entsteht ein Raum auf Zeit. Dieser Raum wird zu einem Labor des Alltäglichen, zu einem Zufluchtsort. Raumreiberei ist ein Experiment und eine Narration – eine Organisation von Zeit.
Installation von Katharina Anna Wieser.
Während einer Nacht wird die Installation durch die KünstlerInnen Simone Schorro, Isa Wiss, Irina Lorez, Marc Unternährer und Julian Sartorius, die in den Bereichen Musik, Tanz und Performance arbeiten, fragmentarisch erweitert. Der Prozess wird dokumentiert und grafisch interpretiert von Patrick Rohner.
Installation von Katharina Anna Wieser.
Während einer Nacht wird die Installation durch die KünstlerInnen Simone Schorro, Isa Wiss, Irina Lorez, Marc Unternährer und Julian Sartorius, die in den Bereichen Musik, Tanz und Performance arbeiten, fragmentarisch erweitert. Der Prozess wird dokumentiert und grafisch interpretiert von Patrick Rohner.

«Wir können uns in Ecken drängen und in Winkeln verstecken, zur Decke sehen und auf die Stufen liegen. Räume atmen und haben ein Gedächtnis, sie spiegeln ihre Besucher wieder, auch wenn diese nur zwischenzeitlich präsent sind. Räume sind wertfrei, aber nicht neutral. Für den Philosophen Gaston Bachelard waren Häuser Gefässe, grosse Integrationsmächte unserer Gedanken, Träume und Erinnerungen...»
Quellenangaben: Zweites Bild: Raumreiberei, Aufbau Januar 2010, Ausstellungsraum Klingental;
Ich mag Wohnungen nicht leiden, die seelisch nach Maß gemacht sind. [...] Ich käme mir darin vor, als ob ich auch mich selbst bei einem Innenarchitekten bestellt hätte! ”
Quellenangaben: Text: Robert Musil, Mann ohne Eigenschaften

ein
-
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Quellenangaben: Bild oben links: In Simone's kitchen, 2010;
Upstage
Installation, mixed-media, 2mx3m, 2007
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Quellenangaben: Bild oben links: Ausstellungsansicht Aussen; Bild oben rechts: Innenansicht: Geschnitzte Schuhe aus Lindenholz, Kleid bedruckt; Bild unten links: Detailansicht: diverse Materialien; Bild unten rechts: Ausstellungsansicht offen (Situation Abbau);

Quellenangaben: Bild: Ansicht durch Tuerspion (Ausstelungsansicht);
Reconstruct / social Interaction
Photography, c-print, 70cmx30cm, 2009

Zusammen ist man weniger allein. Oder doch einsam? Auch wenn die Dramen die sich täglich in unseren Häusern abspielen keine sichtbaren Spuren in den einzelnen Zimmern hinterlassen, bleiben sie in der Luft, der Atmosphäre hängen wie feine Spinnweben. Diese fotografische Serie ist ein Versuch, verlorene Erinnerungen zu rekonstruieren – ein Spiel ohne Aussicht auf Gewinn.
Die Zimmer sind bis auf einige wenige Möbelstücke leer, sie sind austauschbar. Die Bildtitel geben keinen Aufschluss über die ehemaligen Bewohner dieser Wohnung oder über deren Beziehung zueinander.
Die Zimmer sind bis auf einige wenige Möbelstücke leer, sie sind austauschbar. Die Bildtitel geben keinen Aufschluss über die ehemaligen Bewohner dieser Wohnung oder über deren Beziehung zueinander.
Dissipation - Verschwendung / research-fragment 1
Installation & Performance, 2010

Unter dem Titel „Dissipation – Verschwendung“ entsteht eine mehrteiliges Szenario bestehend aus drei szenischen Installationen. Ausgehend von drei Charakteren, welche ich in einer fragmentarischen Kurzerzählung erfunden habe, entwickle ich konkrete Rauminstallationen.
Die performativen Elemente erweitern die Installationen und bieten einen anderen Einblick in die Welten meiner Figuren.
Die Charaktere heissen Emile, Jonas und Luc. Sie kämpfen mit sich und ihren scheinbar vorherrschenden Unzulänglichkeiten.
„Dissipation – Verschwendung“ ist eine Installation und wird zeitweise zum Bestandteil von „bewegten“ Bildern. „Dissipation – Verschwendung“ ist ein Stück das kein Stück ist, oder doch?
Die Installation besteht aus Objekten und an Bühnenbilder erinnernde Fragmente. Alle Einzelteile, ob Kostümelement oder Licht, werden für dieses Projekt erarbeitet und bilden als „stille Protagonisten“ einen teilweise subtilen aber gesetzten Bestandteil des Gesamtwerks. Die Installation wird jeweils für den Ausstellungsort wieterentwickelt.
Geheimnisse sind dazu da, aufgedeckt zu werden, wenn nicht, lassen sie uns schlaflos zurück.
Die performativen Elemente erweitern die Installationen und bieten einen anderen Einblick in die Welten meiner Figuren.
Die Charaktere heissen Emile, Jonas und Luc. Sie kämpfen mit sich und ihren scheinbar vorherrschenden Unzulänglichkeiten.
„Dissipation – Verschwendung“ ist eine Installation und wird zeitweise zum Bestandteil von „bewegten“ Bildern. „Dissipation – Verschwendung“ ist ein Stück das kein Stück ist, oder doch?
Die Installation besteht aus Objekten und an Bühnenbilder erinnernde Fragmente. Alle Einzelteile, ob Kostümelement oder Licht, werden für dieses Projekt erarbeitet und bilden als „stille Protagonisten“ einen teilweise subtilen aber gesetzten Bestandteil des Gesamtwerks. Die Installation wird jeweils für den Ausstellungsort wieterentwickelt.
Geheimnisse sind dazu da, aufgedeckt zu werden, wenn nicht, lassen sie uns schlaflos zurück.

„Dissipation – Verschwendung“ ist eine Installation und wird zeitweise zum Bestandteil von „bewegten“ Bildern. „Dissipation – Verschwendung“ ist ein Stück das kein Stück ist, oder doch?
Die Installation besteht aus Objekten und an Bühnenbilder erinnernde Fragmente. Alle Einzelteile, ob Kostümelement oder Licht, werden für dieses Projekt erarbeitet und bilden als „stille Protagonisten“ einen teilweise subtilen aber gesetzten Bestandteil des Gesamtwerks. Die Installation wird jeweils für den Ausstellungsort wieterentwickelt.
Geheimnisse sind dazu da, aufgedeckt zu werden, wenn nicht, lassen sie uns schlaflos zurück.
Die Installation besteht aus Objekten und an Bühnenbilder erinnernde Fragmente. Alle Einzelteile, ob Kostümelement oder Licht, werden für dieses Projekt erarbeitet und bilden als „stille Protagonisten“ einen teilweise subtilen aber gesetzten Bestandteil des Gesamtwerks. Die Installation wird jeweils für den Ausstellungsort wieterentwickelt.
Geheimnisse sind dazu da, aufgedeckt zu werden, wenn nicht, lassen sie uns schlaflos zurück.
Quellenangaben: Erstes Bild: Lynch/ Rosselini, Archiv N.W.; Zweites Bild: house, 2010, N.W.;
Installation von Anna Katharina Wieser

Quellenangaben: Bild: Ansicht Installation Katharina Wieser;

Quellenangaben: Bild: Hiroshi Sugimoto Ohio Theater, Ohio, 1980 Silbergelatineabzug 119,4 x 149,2 cm Privatsammlung ©Hiroshi Sugimoto, 2008;

Quellenangaben: Bild: cloudy sunday, 2010, N.W.;
haus
about
Nadine Wietlisbach (*1982) lives in Lucerne and elsewehre. In her arts and curatorial practice she focuses on her interest in room, scene and atmosphere and is researching in visual and performing arts.
Nadine studied applied and visual arts in Lucerne (CH) and Tallinn (ES) and completed recently her postgraduate studies at the University of Music and Performing Arts in Vienna.
2009 she spent 6 month in Cape Town, SA, working as a project assistant for the Swiss Arts Council, Pro Helvetia.
In spring 2010 she will spend a 3-month residency in Krems (AT) granted by the Aargauer Kuratorium.
Detailed CV can be sent via e-mail.
sic! Raum für Kunst
www.sic-raum.ch
sic! Raum für Kunst funktioniert als Plattform für aktuelle, künstlerische Positionen. Gezeigt werden Arbeiten von regionalen, nationalen sowie internationalen Künstlerinnen und Künstlern.
Kunst- und Theorieschaffende arbeiten gemeinsam an der Schnittstelle von Kunstproduktion und deren Rezeption.
sic! Raum für Kunst wird geleitet von Team sic! aka Nadine W. aus W.
Grafik: André Meier und Franziska Kolb www.meierkolb.ch
Saturday's: Emel Ilter
Kunst- und Theorieschaffende arbeiten gemeinsam an der Schnittstelle von Kunstproduktion und deren Rezeption.
sic! Raum für Kunst wird geleitet von Team sic! aka Nadine W. aus W.
Grafik: André Meier und Franziska Kolb www.meierkolb.ch
Saturday's: Emel Ilter
inside out, teil I / Kunsthalle Luzern
kuratiert von Alessa Panayiotou & Nadine Wietlisbach
Die BASIS – Dokumentationsstelle Zentralschweizer Kunstschaffenden ist ein kreatives Reservoir, ein Speicher und Lagerort voller Ideen. Die einheitlich gestalteten Kartonboxen verraten nichts über ihren Inhalt und laden dadurch umso mehr zum Aufspüren, zum Perlentauchen, zum Öffnen ein. Die Ausstellung inside out, teil I lässt die in den Boxen zweidimensional vorhandenen Idee räumlich, dreidimensional werden und zeigt die Ausführung des in den Dokumentationen als Rohmaterial Existenten.
Für die erste von zwei Ausstellungen entsteht in der Kunsthalle Luzern ein Grundriss – ein Haus im Haus. Die Besucherinnen und Besucher werden durch diese ephemere Wohnung gelenkt und treffen dabei auf ausgewählte Werke von BASIS-Künstlerinnen und Künstlern.
Der geschützte Rahmen des Ateliers, der Innenraum, bildet die Voraussetzung für die Entstehung einer Arbeit. Das Nach-Draussen-Tragen erhält erst später eine tragende Rolle. Das Haus funktioniert als Hülle und als Gefäss für und in unserem Alltag. Nicht selten sind die in und um das Haus vorzufindenden Gegenstände, Zustände und Situationen wichtige Quellen der Inspiration. In der Ausstellung inside out, teil I wird eine Brücke geschlagen zwischen dem, was als Idee, Skizze oder Dokumentation besteht, dem Inneren der Box oder dem Innern des Ateliers, und dem daraus entstandenen, ausgeführten Resultat.
Anton Egloff
Franziska Furrer
Jeroen Geel
René Gisler
Michelle Grob
Michelle Kohler
Chantal Romani
Für die erste von zwei Ausstellungen entsteht in der Kunsthalle Luzern ein Grundriss – ein Haus im Haus. Die Besucherinnen und Besucher werden durch diese ephemere Wohnung gelenkt und treffen dabei auf ausgewählte Werke von BASIS-Künstlerinnen und Künstlern.
Der geschützte Rahmen des Ateliers, der Innenraum, bildet die Voraussetzung für die Entstehung einer Arbeit. Das Nach-Draussen-Tragen erhält erst später eine tragende Rolle. Das Haus funktioniert als Hülle und als Gefäss für und in unserem Alltag. Nicht selten sind die in und um das Haus vorzufindenden Gegenstände, Zustände und Situationen wichtige Quellen der Inspiration. In der Ausstellung inside out, teil I wird eine Brücke geschlagen zwischen dem, was als Idee, Skizze oder Dokumentation besteht, dem Inneren der Box oder dem Innern des Ateliers, und dem daraus entstandenen, ausgeführten Resultat.
Anton Egloff
Franziska Furrer
Jeroen Geel
René Gisler
Michelle Grob
Michelle Kohler
Chantal Romani
Quellenangaben: Text: http://www.kunsthalleluzern.ch
inside out, teil II / Kunsthalle Luzern
kuratiert von Alessa Panayiotou & Nadine Wietlisbach
Mit inside out, teil II lädt die Kunsthalle Luzern erneut ein zu anregenden Entdeckungen aus dem kreativen Reservoir der BASIS, der Dokumentationsstelle Zentralschweizer Kunstschaffender. Innerhalb der aktuellen Ausstellung treffen die in den Portfolio-Boxen der BASIS enthaltenen Werke und Ideen ausgewählter Künstlerinnen und Künstler direkt aufeinander. Die auf Zimmergrösse erweiterten Kartonboxen der BASIS sind nicht nur offen, sondern wurden quasi umgekippt, wodurch ein Ort für Interaktionen und Konfrontationen entsteht, der neue, ungeahnte Bedeutungsebenen eröffnet. Die Arbeiten und Visionen bewegen sich aus dem abgeschlossenen Zimmer, dem abgeschlossenen Atelier, der abgeschlossenen Box heraus und werden in verschiedene Kontexte eingebettet. Gegenüberstellungen, Verbindungen mit anderen Ideen regionaler oder nationaler Art werden möglich. Um die Mobilität und das Zusammenspiel zu unterstreichen, werden für diese Ausstellung neben den Innerschweizer Kunstschaffenden zwei Gäste aus anderen Schweizer Regionen eingeladen.
Lea Achermann
Ruth Buck
Gian Häne
Rochus Lussi
André Schuler
Anna-Sabina Zürrer
Gäste:
Brigitte Lustenberger
Matthias Rüegg
Lea Achermann
Ruth Buck
Gian Häne
Rochus Lussi
André Schuler
Anna-Sabina Zürrer
Gäste:
Brigitte Lustenberger
Matthias Rüegg
Jablak

Jablak came into being in summer 2007 over three cups of coffee. The initiative arose due to a great many questions regarding space and open containers, between here and there, between Lucerne and Reykjavik and Tallinn. From the appetite for spinning threads through the room, between people, places and stories.
Jablak curates multi and trans-disciplinary projects. Empty space forms the medium, which is not bound to a specific place, purpose or period, but is filled by Jablak and its partners and guests. The two artists and curators of Jablak research and conceive, plan, realise and document.
Jablak looks for interfaces; it seeks the critical examination of social, political and real spaces. Thanks to their interest in art as an analysis of current social issues and relationships, they move within a changing field of conflict.
Jablak curates multi and trans-disciplinary projects. Empty space forms the medium, which is not bound to a specific place, purpose or period, but is filled by Jablak and its partners and guests. The two artists and curators of Jablak research and conceive, plan, realise and document.
Jablak looks for interfaces; it seeks the critical examination of social, political and real spaces. Thanks to their interest in art as an analysis of current social issues and relationships, they move within a changing field of conflict.

It’s still up in the air – other Utopia
Night - Fight - Bliss
The night is dark and yet brightly lit: whether one stays awake or drinks oneself through the night, forgotten and lost, it has been understood since the days of antiquity to be a special stage for actions, encounters and cognitions. Distinction is made between the days, wrote Elias Canetti, but the night has only one name. The night is for many – not infrequently dark feelings – one of the most important projection screens. In the night, the room loses its size; its distance and closeness can no longer be determined precisely. This experience, this letting-go of a place, can be calming, tempting or frightening. The night offers the material for our secret longings if we don‘t connect it with sleep and regeneration. The night, our stage for transgressions? The transition from night to early morning promises the new and perhaps waking from a bad dream. What would David Lynch’s ‘Mulholland Drive’ be without the night as a constant companion, like a dark, heavy cloak that lies over the whole confusing story? The night is longer than the day.
The fight is over and yet it has only just begun. As a metaphor it stands for destruction and raw violence, for that which we wish were far away but which confronts us daily: not just in the world of media. The daily struggle and the overcoming of one’s own inner temptations are constant companions. Not just since Charlie Chaplin’s ‘The Great Dictator’ has it been obvious just how much ironical distance is associated with the subject of the fight. The allies in the fight, victory and defeat as the drive bring along further human overtones. When we play we can also lose, and if we win we often sympathise with the loser. Being someone else‘s opponent can place one in a state of confusion and uncertainty.
Comparison is the end of bliss and the beginning of dissatisfaction. With that, Kierkegaard places not only impatience but also perishability as chess pieces on the board. We are interested in the volatility of moments and their strength of being hard to capture. The many attempts to do just that can be described as small illusory efforts to create a new world – independent of its fragile durability. Only unsatisfied love is really big; the memory of what used to be stands, last but not least, in the way of a more progressive view. Many moments of bliss are similar - a reunion with an old friend is only really as nice as one anticipated it to be for the first couple of minutes. After that, abysses may appear between that which used to be and the reality of the present.
We are interested in the multi-interpretable concepts of the night, the fight and bliss and we examine it for its utopian components.
Our examinations move between real rooms and persons as well as on a medial level. The three terms form the next 18 months of our spatially meant container with and in which we work. Hence the examination and networking of (utopian) ideas take their course. On the one hand, we view the ‘Topfen’ series of lectures and workshops, the concerts, readings and exhibition projects as being stopovers or results. In the end, it is intended that a publication will document the entire process and form a demarcation point as a bibliophilic piece.
Night - Fight - Bliss
The night is dark and yet brightly lit: whether one stays awake or drinks oneself through the night, forgotten and lost, it has been understood since the days of antiquity to be a special stage for actions, encounters and cognitions. Distinction is made between the days, wrote Elias Canetti, but the night has only one name. The night is for many – not infrequently dark feelings – one of the most important projection screens. In the night, the room loses its size; its distance and closeness can no longer be determined precisely. This experience, this letting-go of a place, can be calming, tempting or frightening. The night offers the material for our secret longings if we don‘t connect it with sleep and regeneration. The night, our stage for transgressions? The transition from night to early morning promises the new and perhaps waking from a bad dream. What would David Lynch’s ‘Mulholland Drive’ be without the night as a constant companion, like a dark, heavy cloak that lies over the whole confusing story? The night is longer than the day.
The fight is over and yet it has only just begun. As a metaphor it stands for destruction and raw violence, for that which we wish were far away but which confronts us daily: not just in the world of media. The daily struggle and the overcoming of one’s own inner temptations are constant companions. Not just since Charlie Chaplin’s ‘The Great Dictator’ has it been obvious just how much ironical distance is associated with the subject of the fight. The allies in the fight, victory and defeat as the drive bring along further human overtones. When we play we can also lose, and if we win we often sympathise with the loser. Being someone else‘s opponent can place one in a state of confusion and uncertainty.
Comparison is the end of bliss and the beginning of dissatisfaction. With that, Kierkegaard places not only impatience but also perishability as chess pieces on the board. We are interested in the volatility of moments and their strength of being hard to capture. The many attempts to do just that can be described as small illusory efforts to create a new world – independent of its fragile durability. Only unsatisfied love is really big; the memory of what used to be stands, last but not least, in the way of a more progressive view. Many moments of bliss are similar - a reunion with an old friend is only really as nice as one anticipated it to be for the first couple of minutes. After that, abysses may appear between that which used to be and the reality of the present.
We are interested in the multi-interpretable concepts of the night, the fight and bliss and we examine it for its utopian components.
Our examinations move between real rooms and persons as well as on a medial level. The three terms form the next 18 months of our spatially meant container with and in which we work. Hence the examination and networking of (utopian) ideas take their course. On the one hand, we view the ‘Topfen’ series of lectures and workshops, the concerts, readings and exhibition projects as being stopovers or results. In the end, it is intended that a publication will document the entire process and form a demarcation point as a bibliophilic piece.
Quellenangaben: Erstes Bild: super, 2009, by Michelle Kohler; Zweites Bild: concert by "Dandelion", 2008;
Erratic - Unstet
exhibition at Dockswiss, Weggis, Switzerland, 2007

Olga Titus
Timo Müller
embryonauten
Erratic is fluttering is unsettled is hectic is faithless. Furthermore renegade and treacherous, unstable and peaceless, especially open for changes. At first there‘s a confused gathering of thoughts, a faint idea, the white piece of paper. It‘s followed by an approach, the development of a project – its all about knotting loose threads, a compaction and repeatedly questioning oneself during this process. Diane Arbus said she always has an unstructured start. She doesn’t like arranging the things she stands in front of, but rather herself. In the exhibition «erratic», two young artists and a collective present their work. In the current phase of their work they seek their own artistic cosmos and its closely related effect on the environment. Engaging in ones own work whilst confronting a variety of obstacles is a challenge to which they respond with wit and irony. The interaction between therespective protagonists, the work of the artist and the beholder, is possible without a preceding, complex examination.
Olga Titus‘ works are full of colour and exotic sounds. India meets Switzerland; the result fascinates both the ear and eye. Their echoes enter the mind effortlessly and quickly, without becoming mundane. Timo Müller is a craftsman and poet, his interpretation of the cloud on the horizon leaves us standing in awe. He manages to capture the lightness of an unreachable object and transforms it into something almost physically perceptible. The embryonauts work with image and text. Their diverse concepts add to a compact and rich formation of a variety of stories. In what way is the world turning around us and why do we sometimes find ourselves pausing? «Tomatoes turn red slowly on the balcony. Most people usually do so a bit faster.» Questions and answers hereon are interwoven and result in a newly developed perspective.
Timo Müller
embryonauten
Erratic is fluttering is unsettled is hectic is faithless. Furthermore renegade and treacherous, unstable and peaceless, especially open for changes. At first there‘s a confused gathering of thoughts, a faint idea, the white piece of paper. It‘s followed by an approach, the development of a project – its all about knotting loose threads, a compaction and repeatedly questioning oneself during this process. Diane Arbus said she always has an unstructured start. She doesn’t like arranging the things she stands in front of, but rather herself. In the exhibition «erratic», two young artists and a collective present their work. In the current phase of their work they seek their own artistic cosmos and its closely related effect on the environment. Engaging in ones own work whilst confronting a variety of obstacles is a challenge to which they respond with wit and irony. The interaction between therespective protagonists, the work of the artist and the beholder, is possible without a preceding, complex examination.
Olga Titus‘ works are full of colour and exotic sounds. India meets Switzerland; the result fascinates both the ear and eye. Their echoes enter the mind effortlessly and quickly, without becoming mundane. Timo Müller is a craftsman and poet, his interpretation of the cloud on the horizon leaves us standing in awe. He manages to capture the lightness of an unreachable object and transforms it into something almost physically perceptible. The embryonauts work with image and text. Their diverse concepts add to a compact and rich formation of a variety of stories. In what way is the world turning around us and why do we sometimes find ourselves pausing? «Tomatoes turn red slowly on the balcony. Most people usually do so a bit faster.» Questions and answers hereon are interwoven and result in a newly developed perspective.
"Allein das Wort "Beziehungen" immer wieder zu hören, wirkt sich handschweisshemmend aus. So handelsplatt wie es klingt, sucht es den Umgang mit der gründlichen Gefahr, welche die Liebe ihrem
Wesen nach für das Gemeinwohl darstellt, künstlich zu ernüchtern und eine Berechenbarkeit hineinzubeschwören in eine Sphäre, die immer noch die ursprünglichste, undurchdringlichste und verschlingendste des Menschen ist."
Quellenangaben: Text: Botho Strauss
Alles was fällt,
fällt ins Meer.
fällt ins Meer.
Quellenangaben: Text: Dieter Roth, Inserate/ Advertisments, Edizion Periferia 2009
am
"Man weicht der Welt nicht sicherer aus als durch die Kunst, und man verknüpft sich nicht sicherer mit ihr als durch die Kunst."
Quellenangaben: Text: Johann Wolfgang von Goethe: Die Wahlverwandtschaften II, 5
Spy, Spider!
current projects:
inside out, teil II, Kunsthalle Lucerne
upcoming show:
2.12.2010 Lokal Int. Biel
Exhibitions at sic! 2008-2010
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Quellenangaben: Text: Fotografien der Ausstellungen; Bild oben links: Katharina Fengler - Operation Golden Rule of Love; Bild oben rechts: Benjamin Badock - Perfect Home; Bild unten links: Julia Kälin - Experiment on Oneself 2; Bild unten rechts: Mariann Oppliger - umsetzung;
inside out, teil I
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Quellenangaben: Bild oben links: Anton Egloff & Team, Installation "city"; Bild oben rechts: Franziska Furrer und Teile ihrer Installation "votiv"; Bild unten links: Chantal Romani, "Beautiful home"; Bild unten rechts: René Gisler während der Arbeit;
inside out, teil II
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Quellenangaben: Bild oben links: Rochus Lussi, ; Bild oben rechts: Ruth Buck, "Stapel"; Bild unten links: Lea Achermann, "Trophäen", 2006;
Februar 09, Südpol Luzern - 5 Launen und Torheiten zur Utopie

Der Abend steht im Zeichen der skizzenhaften Annäherung an unseren thematischen Schwerpunkt. Wir zeigen, unterschiedliche Medien nutzend, Szenen, „Bilder“ und gesprochene Fragen.
Ein Abend für Entdeckungen, ein gebrochener Abend. Textfragmente, Zuckerwatte und unendlich viele Briefe. Die Wand hoch gehen oder mit einem Moment beschenkt werden.
Ein Abend für Entdeckungen, ein gebrochener Abend. Textfragmente, Zuckerwatte und unendlich viele Briefe. Die Wand hoch gehen oder mit einem Moment beschenkt werden.
Quellenangaben: Bild: unendlich viele Briefe - Installation von Jablak;
„Der `Raum` bleibt dabei die `an sich wirkungslose Form`, er ist nur Behälter für gesellschaftliche und `seelische Inhalte`.“
Quellenangaben: Text: Dieter Läpple, 1991

Quellenangaben: Bild: Archiv, 2010, N.W.;
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